Gottesackerkirche Amt Creuzburg OT Creuzburg

Idyllisch gelegen, zwischen alten Bäumen und mit Efeu bewachsenen Mauern, bietet das ehemalige Gotteshaus ungewohnte Perspektiven. Die Naturparkausstellung lädt zu einer fotografischen Reise durch den Naturpark ein. Kleine Gäste können an einem interaktiven Tisch viel über den Biber und die Wildkatze erfahren.

Die im 11. Jahrhundert erbaute Gottesackerkirche ist das älteste kirchliche Gebäude Creuzburgs - einst Marienkirche, im 13. Jahrhundert Pfarrkirche des alten Creuzburg, Gottesdienststätte des Augustiner Nonnenklosters St. Jacob und im Mittelalter Frauenkirche. Nach der Reformation war sie dem Verfall preisgegeben. Erst 1710 wurde sie durch den Creuzburger Architekten Johann Georg Busch wieder aufgebaut, allerdings ohne Turm und Altarraum. Bis 1981 war die Kirche Gottesdienststätte der Kirchgemeinde. Idyllisch gelegen zwischen alten Bäumen und von Efeu umrankten Mauern eröffnet das ehemalige Gotteshaus ungewohnte Perspektiven. Heute ist die Kirche Ausstellungsort des Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Die Besucherinnen und Besucher werden auf eine fotografische Reise durch den Naturpark mitgenommen und erhalten spannende Einblicke in Landschaft, Tierwelt und Lebensräume. Besonders für Kinder gibt es viel zu entdecken: An einem interaktiven Tisch erfahren kleine Gäste spielerisch Wissenswertes über den Biber und die Wildkatze. Begleitet wird der Rundgang von stimmungsvoller Musik, authentischen Naturgeräuschen und einer atmosphärischen Beleuchtung, die die Kirche eindrucksvoll in Szene setzt und das Naturerlebnis intensiviert. Der die Kirche umgebende alte Friedhof wurde bis zum Ende des 19. Jahrhunderts genutzt. Einige Grabsteine erinnern noch daran.
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