Ebenshausen - Nazza - Burgruine Haineck - Hallungen - Heyerode
An der Werrabrücke in Ebenshausen zweigt der Haineck-Radweg am rechten Flussufer zunächst in östliche Richtung vom Werratal-Radweg ab. Nach ca. 1 km Straßennutzung schlängelt sich der Radweg zwischen dem Lembertsbach und dem Waldrand auf feinem Splitt durch Wiesen und Weiden in Richtung Norden. Die Steigungen sind unerheblich. In Nazza erhebt sich über dem Tal die Burgruine Haineck, die Namensgeberin des Radweges ist.
Landgraf Balthasar sicherte um 1392 mit der Burg Haineck die Nord-West-Grenze seiner Thüringer Landgrafschaft. Später diente die Burg als Schutz vor plündernden Soldaten des Dreißigjährigen Krieges.
Nazza wird im Osten von einer mittelalterlichen Burgruine überragt. Die zwei Türme und die massiven Mauern zeugen von der strategischen Bedeutung der Anlage. Nach wechselvoller Geschichte verfiel die Burg seit dem 17. Jahrhundert. Sie wurde durch den Heimat- und Verkehrsverein Mihla gesichert. Mittlerweile ist der 18 Meter hohe Südturm zum Aussichtsturm umgebaut. In herrlicher Landschaft ist die Burguine Haineck ein lohnendes Ausflugsziel mit traumhaftem Blick über den Nationalpark Hainich.
Der nächste Fachwerk-Ort ist Hallungen. Am Ortsausgang lockt das Freibad am Fuße der bewaldeten Hainich-Hänge. Auf kurvenreicher Straße wird Heyerode erreicht. Hier ist schon das Eichsfeld spürbar. Dies sieht man an der Architektur, aber auch an den kulinarischen Angeboten. Im Ort ist der Anschluss an die Unstrut-Werra-Radroute, die Mühlhausen (Unstrut-Radweg) mit Treffurt (Werratal-Radweg) verbindet.